Eine Ausstellung für die Sinne im Diözesanmuseum Graz
Wie riecht Weihnachten? Nach Tannengrün, Bienenwachs, Weihrauch, frisch gebackenen Keksen oder aromatischen Gewürzen? Die neue Sonderausstellung „Weihnachten kann man riechen“ im Diözesanmuseum Graz lädt dazu ein, das Weihnachtsfest auf eine außergewöhnliche Weise zu entdecken – über den Duft.
Man begegnet den Düften ungefragt und unbewusst auf Märkten, in Geschäften, in Kirchen und zu Hause. Das Fest der Christgeburt ist sicher das duftendste Fest im Jahreslauf.
Was gibt es da nicht alles an Gerüchen zu Advent und Weihnacht: Honigkerzen, Tannenreisig, Lebkuchen, das nach Zimt, Vanille und Nüssen riechende Weihnachtsgebäck und der
berauschende Duft des Weihrauchs. Weihnachten riecht aber auch nach dem Stall von Bethlehem,
dem Schweißgeruch der atemlosen Hirten und Sterndeuter.
Weihnachten hinterlässt auch eine außergewöhnliche, höchst unterschiedliche Dufterinnerung. „Es ist die Duftspur eines menschenfreundlichen Gottes.“
Und: „Gott kann den Menschen gut riechen.“
Am 29. Mai 2026 öffnete das Diözesanmuseum im Rahmen der Langen Nacht der Kirchen seine Türen von 18:00 bis 24:00 Uhr und durfte sich über zahlreiche interessierte Besucherinnen und Besucher freuen.
Die besondere Atmosphäre des Hauses, kombiniert mit einem abwechslungsreichen Programm, machte den Abend zu einem rundum gelungenen Erlebnis. Neben den Angeboten im Museum boten auch drei spannende Führungen durch den sonst schwer zugänglichen Bischofshof besondere Einblicke in jene Räumlichkeiten, die den Alltag des Bischofs prägen und normalerweise der Öffentlichkeit verborgen bleiben.
Menschen wenden sich mit ihren Alltagsproblemen
oft an konkrete Unterstützer:innen aus dem Himmel.
Wozu braucht es heute noch Heilige?
Helfen diese Fürbitter:innen auch bei modernen Problemen
wie Flugreisen, Fernsehen, Handy oder Internet?
Tauchen Sie ein in die Welt der gefragten Heiligen.
Lernen Sie ihre Geschichten,
Attribute und Aufgabenbereiche kennen.
Am 12. Mai 2026 wurde um 18:00 Uhr unsere neue Sonderausstellung „Heilige Alltagshelfer“ feierlich im Diözesanmuseum eröffnet. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher folgten der Einladung und nutzten die Gelegenheit, dieses zentrale Thema der katholischen Tradition aus neuen Blickwinkeln zu entdecken.
Nach den einführenden Worten zur Bedeutung und Entstehung der Ausstellung erwartete die Gäste ein stimmungsvolles Rahmenprogramm. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt, und die Bischöfliche Hauskapelle verlieh der Veranstaltung mit ihrer musikalischen Gestaltung eine besonders feierliche Atmosphäre.
Seit mehr als 850 Jahren ist St. Ägyd Zufluchts- und Hoffnungsort in der Stadt Graz und seit mehr als 200 Jahren auch das geistig-geistliche Zentrum der Diözese Graz-Seckau. Mit seiner wechselvollen Entwicklung und reichen Ausstattung ist das Gotteshaus ein lebendiges Zeugnis der politischen und kirchlichen Geschichte und ein Schatzhaus für Kunst und Kultur.
Nach der umfassenden Restaurierung von Kirche und Orgel gibt es Geschichte(n) und Kostbarkeiten des Grazer Doms nun auch zum Nachlesen.
Im 108 Seiten umfassenden Führer wird die Bedeutung der heutigen Domkirche und der Katharinenkirche mit dem Mausoleum deutlich: Sie sind das Herzstück der Stadtkrone von Graz und bedeutender Repräsentationsort österreichischer Geschichte.
Der Kirchenführer ist im Diözesanmuseum Graz erhältlich!
Sprichwörter, geflügelte Worte und Redensarten
machen unsere Sprache und unsere Kommunikation
anschaulicher, witziger und verständlicher.
Bis zu 100 verwendet jede und jeder von uns pro Tag.
Dass viele Redewendungen davon aus der Bibel
kommen, ist uns nicht bewusst.